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  • Nochmal Bad Cannstadt

    Nach dem Frühstück, Wohnung sauber machen, und Beladen meiner Vollkornrennsemmel fuhr ich gegen 11 morgens nach Bad Cannstadt, und spazierte ein bisschen am Neckar entlang.

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    Am "Stadtstrand", gegenüber der Wilhelma, trank ich noch eine Cola, bevor ich rüber ins Krankenhaus ging, wo ich lange vor der offiziellen Besuchszeit meinen Göttergatten traf. Wir versuchten, eine Runde ums Krankenhaus zu drehen, aber das ist noch definitiv zu viel! Statt desse setzen wir uns ins Café, und verzehrten frisches Gebäck. Dann brach ich wieder auf, nach Mannheim.

    Daselbst gab es viel auszuräumen, aufzuräumen und zu waschen. Und der Hunger meldete sich auch. Leider hatten alle bevorzugten Lieblingsimbisse in der Nähe geschlossen, so dass ich auf die andere Seite der Quadrate spazieren musste, um ein schnuckliges Fresschen zu bekommen.

    Erholsam waren die Feiertage nicht, diesmal! Ich muss dringend zeitnah meine zwei Arbeitsmontage ausgleichen!

  • Die Weile wird lang ...

    Um 7 aufgestanden und gefrühstückt, dann zu meinen Eltern gefahren, zum Mittagessen, die Viola da Gamba im Gepäck. Ziemlich erfolglos versucht, ein Stück zu finden, das ich mit meinem Neffen an der Violine zusammen spielen könnte. Noten lesen können ist - bei allem musikalischen Talent - halt schon eine Voraussetzung, um gemeinsam zu musizieren!

    Nach dem Mittagessen fuhr ich nach Stuttgart, um den Gatten in der Klinik etwas zu bespaßen. Er und sein Mitinsasse sitzen über Ostern in der Klinik fest. Vom Zustand her könnten sie eigentlich entlassen werden, aber es ist über die Feiertage kein Arzt da, der die Entscheidung treffen würde. Also frühestens Dienstag eine Entscheidung, follich wohl frühestens Mittwoch Entlassung.

    Ich sitze derweil wieder in Esslingen und kümmere mich um Papiere für die Abholung einer Sendung aus den USA. Irgendwie hatten wir uns dieses Wochenende mal spannender vorgestellt!

    Und irgendwie habe ich auch keine Lust, heute Nacht NOCHMAL ins Café Adler zu fahren.

  • Ostern in Oberesslingen

    "Ostern in Berlin" klingt nicht nur besser als "Ostern in Oberesslingen", ist es auch! Aber wir machen das Allerbeste daraus!

    Gestern fuhr ich kurz nach drei Uhr nachmittags direkt von der Arbeit nach Stuttgart, und steckte erwartungsgemäß im Osterreiseverkehr. Dank Google Navigation kam ich doch noch rechtteitig an, um dem Göttergatten frische Wäsche zu bringen. Den Abend verbrachte ich dann in seiner Wohnung, zu müde, noch irgendetwas zu unternehmen.

    Ich erwachte früh, bei trübem, düsterem und regnerischem Wetter. Nach einer Dusche und einem ausgiebigen Frühstück mit provencalischer Orangenmarmelade und Macadamianusscreme loggte ich mich irgendwann aus reiner Langeweile bei meinem Brötchengeber ein und erledigte ein paar Sachen. Dann packte ich meine Viola da gamba aus und ärgerte die Nachbarn ein bisschen.

    Dann kochte ich mir was, und machte mich nach dem Essen auf den Weg zum Krankenhaus. Den Pflegerinnen und Pflegern, die über die Feiertage Dienst schieben müssen, brachte ich ein Körbchen mit gefärbten Eiern und Schokoeiern mit. Dann schlichen der Göttergatte und ich uns zum Aufzug und fuhren ins Krankenhauscafé im Erdgeschoss. Es gab süßes Gebäck, für ihn ein Fläschchen Malzbier, für mich eine Tasse Kaffee.

    Anschließend hockte ich noch eine Weile mit ihm im Patientenaufenthaltsraum, und dann auf der Bettkante, bis fast halbfünf. Dann überließ ich ihn wieder seinem Patientenschicksal, bis morgen Nachmittag.

    Mal sehen, ob ich mich heute Abend noch aufraffe, und in die Blumenstraße nach Stuttgart fahre!

    P.S. Im "Keller" waren nur fünf Leute, als ich um halbelf da ankam, und die Tendenz war eher abnehmend als zunehmend. Außerdem kannte ich niemanden, so dass ich nach einer halben Stunde wieder ging. Am Auto angekommen, beschloss ich, da ich nun schon mal in Stuttgart war, weiter in die Mozartstraße zu fahren. Und tatsächlich: Das Eagle war nicht nur geöffnet, sondern sogar erstaunlich gut besucht! Und einen Bekannten traf ich außerdem auch noch. Der Abend war also gerettet!

  • So, zis is ze plän ...

    Seit gestern weiß ich, wo ich die Hasen- und Eier-Tage verbringen werde: In der Wohnung meines Gatten in Esslingen! Das heißt aber, dass ich mich dort selbst versorgen muss. Ich habe schon mal eingekauft und Fressalien gepackt. Sonntag werde ich allerdings zu meinen Eltern fahren, zum Mittagessen. Die spärlich bemessenen Besuchszeiten nachmittags dann im Krankenhaus verbringen.

    Eben habe ich mich mal über das Abendprogramm schlau gemacht: Freitag Abend wäre "Freitagskeller" in der Blumenstraße - oder G.O.K.! Samstag Osterparty im Café Adler - oder G.O.K.! Sonntag Nachmittag "Standing and Modelling" im Café Adler. Also gäbe es doch Ausgehmöglichkeiten!

  • Wochenende in und um Stuttgart

    Freitag Nachmittag, nachdem ich bei der Arbeit die chinesischen und den kanadischen Kollegen verabschiedet hatte, die für die Woche da waren - die irische Kollgin bleibt noch bis Karfreitag - fuhr ich nach Stuttgart, genauer: Bad Cannstadt, um meinen Göttergatten in der Klinik zu besuchen. Das kostete Nerven, denn überall war Stau, und dann fand ich natürlich erst mal keinen Parkplatz. Ich schaffte es aber trotzdem gerade noch eine halbe Stunde vor Ende der offiziellen Besuchszeit!

    Leider hatte sein Krankenzimmermitinsasse gerade Besuch von der ganzen Familie, so dass es ziemlich laut und ungemütlich zuging. Ich fuhr dann auch bald wieder, erst mal zu meinen Eltern in den schönen - in dieser Jahreszeit und bei diesem Wetter wirklich ganz besonders schönen "Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald".

    Erste Aufgabe: Papas Computer "tat nicht". "Gar nicht mehr!". Zur Behebung des Problems erwies es sich als zielführend, die Kabel der Geräte zur Steckdosenleiste, und dann weiter von dort zur Steckdose an der Wand, hinter dem Vorhang zu verfolgen. Auch bei den sparsamen Schwaben kommt der Strom nur dann aus der Steckdose, wenn man den Stecker rein steckt!

    Jedes Mal wenn ich im letzen Jahr meine Eltern besuche, ertappe ich sie dabei, dass sie abends beim Abendbrot in der Küche sitzen, und über Mamas iPad fernsehen schauen, was sie immer abgelehnt hatten. Vielleicht sollte ich ihnen doch mal einen Fernseher kaufen - Haushaltsabgabe zahlen müssen sie sowieso!

    Samstag Morgen kamen zwei ältere Herren, um den Wildkirschenbaum auf der Wiese am Abhang zu zweigen. Interessant, was die Vegetation so mit sich machen lässt! Mit dem Baumharz versorgten wir dann noch meine selbst aus Samen gezogene sequoia gigantea, an der sich kurzlich ein Rehbock mit seinem Geweih vergangen hatte, dann allerdings - instant karma - am hellichten Tag von einem Auto überfahren wurde. Hoffentlich überlebt wenigstens das Bäumchen! Etwas Licht habe ich durch Absägen einiger Äste der umstehenden Bäume geschaffen.

    Nach dem Mittagessen fuhr ich in die Wohnung meines Gatten nach Esslingen, und packte ihm einige Dinge zusammen. Vor allem hat er jetzt sein Handy, und ist damit wieder potenziell erreichbar. Dann fuhr ich zu ihm in die Klinik. Alles fein, soweit, wenn da nicht der hohe Blutdruck wäre ...

    Zwischendurch machte ich einen Spaziergang durch die Fußgängerzone von Bad Cannstadt. Ganz nett - Bilder siehe Twitter-Stream!

    Heute Abend treffe ich mich voraussichtlich - Gans in Leder - mit einem Bekannten im "Café Adler" in der Mozartstraße. Mal wieder was Anderes sehen!

  • Wandel durch Annäherung

    Meine Eltern, die seit Jahrzehnten Fernsehen strikt abgelehnt haben, schauen jetzt jedes Mal, wenn ich sie besuche, über Zattoo auf dem iPad meiner Mutter fern. Regionales und Nachrichten, hauptsächlich.

  • Die Fahrerei ...

    ... macht mich ganz kirre! Aber trotzdem bin ich froh, dass ich mich gestern Nachmittag auf den Weg nach Stuttgart gemacht habe! Und es war auch sehr gut zu fahren - kein Stau. Dumm nur, dass man mir auf der Intensivstation im Katharinenhospital sagte, der Göttergatte sei am Morgen in eine andere Klinik verlegt worden. Aber das war ja andererseits als gutes Zeichen der Besserung zu werten. Allerdings musste ich dann durch den Feierabendverkehr auf die andere Neckarseite.

    Er liegt zwar noch nicht auf einer "normalen" Station, aber auch nicht mehr "Intensiv", nur noch "Intensiv Beobachtung" oder so. Nur noch zwei Betten, bedeutend weniger Apparate, bedeutend weniger Krach, aber auch nicht mehr die Dauerbetreuung. Ihm ist langweilig!

    Danach fuhr ich nochmal kurz rüber nach Stuttgart, auf den Berg, wo ich ein am Morgen gekauftes Exemplar der "Mannheimer Morgens" abgab, das ich für die Mutter eines Freundes besorgt hatte. Nach einem Kaffee ging es dann zurück nach Mannheim.

    Jetzt ist erst mal Ruhe bsi Freitag!

  • Baum

    Jetzt muss ich den doch auch noch bloggen:

    baum

    Steht in Welzheim im Stadtpark, gleich bei den Wellingtonien.

  • ...

    Anstrengende anderthalb Wochen liegen hinter mir. Erst die Sorge ums nackte Überleben. Das ist glücklicherweise vorbei. Aber das ständige Hin- und Herpendeln zwischen Mannheim, Esslingen und der Klinik in Stuttgart ist doch auch sehr anstrengend. Aber es geht deutlich aufwärts! Jeden Tag ist jetzt ein Fortschritt zu sehen. Voraussichtlich morgen oder übermorgen wird meine bessere Hälfte in ein anderes Krankenhaus verlegt, raus aus der Intensivstation. Dann wirds hoffentlich auch ruhiger und einfacher mit dem Besuchen. Vielleicht hat er ja nächste Woche auch wieder sein Smartphone. Das würde die Kommunikation doch erleichtern.

    Alles wird gut ...

  • Weiter geht's!

    :D

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