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  • Ruhetag in Rennes

    Meine bessere Hälfte ist immer noch erkältet, und bei mir kratzt es inzwischen auch im Hals. Also haben wir heute einen Ruhetag in Rennes eingelegt. Wir wohnen ja jetzt ein paar Tage in einer netten Altbauwohnung im Zentrum. Morgens, während der Gatte sich den Schlaf aus allen Körperritzen duschte, ging ich die Straße hoch, zum "U"-Supermarkt, und besorgte Baguette, Butter, Kaffee und Marmeladen fürs Frühstück.

    Später schauten wir uns dann die Altstadt an. Heute war war "marché des lices" - laut Reiseführer der zweitgrößte Wochenmarkt Frankreichs. Leider lässt sich das nicht so gut im Bild festhalten. Danach streiften wir noch lange ziellos durch die Stadt. Durch die vielen Prunkbauten wirkt Rennes (etwa 200.000 Einwohner) sehr viel größer als Mannheim (etwa 300.000 Einwohner).

    Nach dem Mittagessen in der Fußgängerzone - leckeres Auberginengratin mit Salat - gingen wir zurück zur Wohnung, um Siesta zu halten. Später gingen wir dann in das Columbia-Einkaufszentrum nebenan, wo wir ein bisschen shoppten. Ich glaube ich habe bei "habitat" mein neues Wohnzimmerregal gefunden! Ich hoffe, ich bekomme das auch zu Hause!

    Auf dem Rückweg im Supermarkt schnell noch Käse, Salami und Brot (und eine Flasche Wein für den besten aller Ehegatten) gekauft, dann Abendessen.

    Inzwischen ist auch mein Brummschädel besser - vielleicht komme ich ja glimplich davon!

  • Ein paar Bilder

    Leider keine Zeit für mehr!

    St. Malo

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    Gezeitenkraftwerk

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    Mont St. Michel

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  • Rennes - Sait Malo - La Rance - Mont Saint Michel

    Gestern Abend trafen wir uns mit einem Freund, in dessen Wohnung - mitten in Rennes - wir die nächsten Tage wohnen dürfen, am Bahnhof, wo er aus Paris ankam. Er erklärte uns seine Wohnung und gab uns den Schlüssel, so dass wir tags darauf selbst klar kommen würden.

    Wir übernachteten in Ibis Budget am Stadtrand - das einzige Hotel, das wir noch gefunden hatten, gestern Abend.

    Heute Morgen fuhren wir erst mal nach Saint Malo und gingen ein paar Stunden durch die Stadt. Und aßen natürlich Galettes aus Buchweizen und Crêpes aus Weizenmehl zum Nachtisch.

    Dann ein kurzer Abstecher zum Gezeitenkraftwerk in der Bucht von Rance, bevor wir dann weiter zum Mont Saint Michel fuhren, wo wir den ganzen Nachmittag verbrachten.

  • Noch ein paar Bilder aus Guédelon

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  • Auxerre - Guédelon - Rennes

    Ganz kurz weil müde:

    Von Auxerre fuhren wir nach Guédelon, wo ein mittelaterliches Schloss neu entsteht, weitestgehend mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln:

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    Beeindruckend!

    Dann gings weiter nach Rennes. Mehr vielleicht morgen ...

  • Nächtens in Auxerre

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  • Mannheim - Auxerre

    Letzte Nacht begann mein Mann zu kränkeln. Er hat sich in Berlin wohl eine Erkältung angelacht.

    Trotzdem beluden wir heute Mogen nach dem Frühstück meine Vierringvollkornrennsemmel, baten Frau Google um den schnellsten Weg nach Auxerre, und machten uns auf den Weg. Warum gerade Auxerre erfährt der geneigte Leser vielleicht - vielleicht auch nicht - morgen.

    Da wir voran kommen wollten, beschlossen wir, diesmal auf die Nationalstraßen mit dem Dauerkreisverkehr zu verzichten, und statt dessen die Bezahlautobahnen zu nehmen. Frankreich hat de facto ein Zwei-Klassen-Straßensystem: Wer es sich leisten kann, fährt Autobahn, und kommt schnell voran, wer nicht, muss eben etwas langsamer auf den Nationalstraßen durchs Land "kreiseln". Es ist aber ein guter Deal: für die etwa 25 €uro von hinter Saarbrücken bis Troyes hatten wir hervorragend instand gehaltene, fast leere Straßen! So angenehm fährt man in Deutschland nicht mal nachts um drei!

    Gegen 4 nachmittags kamen wir in Auxerre an, checkten im Hotel ein, und machten uns auf ins Städchen. Nett hier!

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    Da wir seit dem Frühstück nichts mehr zu uns genommen hatten, kauften wir auf dem Weg in einer Boulangerie ein Croissant und ein pain au chocolat, setzten uns dann aber vor ein Café, wo wir ein kleines Quiche, Kaffee, und zum Dessert eine frische tarte au framboises aßen.

    Noch ein kleiner Stadtrundgang, dann zurück ins Hotel - wir waren beide müde.

    Gerade ging ein Regenguss nieder. Es wird aber schon wieder heller!

  • Was soll ich bloß über Folsom in Berlin schreiben?

    War nicht so ganz mein Wochenende! Ich hatte schon Donnerstag Abend keine rechte Lust zu packen, und stopfte wahllos Sachen in den Koffer.

    Freitag steckten wir dann im Stau - so schlimm wie noch nie! Schon an Frankfurt vorbei ging es eher zäh. Auf der A4 war ein größerer Stau, so dass wir uns von der freundlichen Dame von Google von der Autobahn herunter und durch das ländlich Thüringen leiten ließen. Auf der A9 war schließlich ein 12 km langer Stau wegen eines schweren Lastwagenunfalls. Völlig entnervt kamen wir deshalb gegen sieben Uhr abends im Motel One Tiergarten an, nach zehneinhalb Stunden Fahrt.

    Mein schon lange vorher ausgemachtes Date um halbzehn war daher auch eher solala - wir kannten uns aber schon, und er hatte Verständnis dafür, dass mir nach der Anreise eher nach Bett als nach sonstwas war. Wie unterhielten uns aber gut, angenehm und lange.

    Als ich mich kurz vor Mitternacht auf den Weg zurück von Neukölln nach Schöneberg machte, mit dem festen Vorsatz, am Nolledorfplatz auszusteigen, und dann gemächlich die Motzstraße und Fuggerstraße entlang zu gehen, und dann direkt ins Hotel, sah ich, dass mir um 8 ein Freund aus Biberach eine Message auf den Blaue Seiten geschickt hatte: Er sei zum ersten Mal hier und kenne sich nicht aus - ob wir uns treffen könnten? Ich schickte ihm also Stunden später eine Nachricht zurück, dass ich gerade auf der Rückfahrt mit der U-Bahn sei, und wir verabredeten uns vor der Reizbar, in der er gewesen war. Ich zeigte ihm, wo das Mutschmanns, WOOF (ein Getränk - da drin war aber "Bärensauna"), Prinzknecht und New Action waren, wir gingen dann im Prinznecht noch was trinken, und ich verabschiedete mich gegen zwei Uhr. Wie ich am nächsten Nachmittag erfuhr, kam er erst um zehn Uhr morgens zurück in sein Hotel ...

    Samstag Morgen waren wir ein wenig unterwegs im Viertel, bis wir dann zum Straßenfest gingen, wo ich mir stundenlang die Beine in den Bauch stand und lief. OK - einige Bekannte traf ich schon. Aber ich bin nun mal nicht derjenige, der sich in Menschenmassen wohl fühlt.

    Um halbacht abends waren wir mit Yuji aus Paris und Freunden von ihm -ausgerechnet! - im schwäbischen Restaurant "Wiesenstein" am Viktoria-Luise-Platz zum Abendessen verabredet. Das war sehr lecker und nahrhaft! Allerdings waren wir dann erst um zehn wieder zurück im Hotel, und jemand war deshalb ziemlich sauer auf mich ...

    Ich ließ mich dann nach dazu breit schlagen, mich mit einem jungen Kerl im Prinzknecht zu treffen - er wollte UNBEDINGT ... Wie sich herausstellte ein sehr sympathischer Syrer, der seit einem Viertel Jahr in Berlin lebt.

    Wir hatten schon am Samstag beschlossen, dass wir einen Tag verlängern, und erst am Montag zurück fahren wollten. So gingen wir Sonntag früh, nach dem großen Regenguss, erst noch mal einen Kaffee trinken, trafen uns dann um ein mit unserem japanischen Freund zum Lunch.

    Danach traf ich mich mit jemandem privat, der allerdings mit dem Alter und den Bildern in seinem Chatprofil schwer geschummelt hatte! War dann auch nix. Dafür traf ich mich anschießend im Hotel spontan mit dem Kerl, der auf dem Weg dorthin vor mir hergegangen war, und dessen sich in seiner Army-Hose abzeichnenden Knackarsch ich schon da bewundert hatte.

    Danach hatte ich Hunger (post-koitale Fressatacke!), und beschloss, mich auf die Suche nach
    meinem Gatten zu machen, mit dem Ansinnen, ein gemeinsames Abendmahl einzunehmen. Und ich fand ihn - es ging langsam auf sechs Uhr - tatsächlich - halbnaggisch im "Prinzknecht". Wir gingen dann eine Lasagne essen, und danach wohlig satt und müde ins Hotel.

    Um zehn rafften wir uns nochmal auf, rein ins schweißklamme Leder, und gingen nochmal auf die Fuggerstraße. Ich traf aber weder Bekannte noch ihrwisstschon, und ging deshalb noch ein Stündchen ins Mutschmanns, war dann aber froh, mich um ein Uhr in mein warmes, bequemes Hotelbett kuscheln zu können.

    Die Rückfahrt heute lief staufrei und unproblematisch. Gegen fünf waren wir zurück in Mannheim - etwas müde und geschafft.

    Also ich sollte statt zu Folsom besser einmal alleine und außerhalb eines Großevents nach Berlin fahren - da hätte ich bestimmt mehr von!

  • Kuriose Dates

    In meinem noch zu schreibenden autobigrafischen Roman (just kidding!) muss es auch ein Kapitel "Kuriose Dates" geben.

    Ein kurioses Erlebnis bezüglich Terminabsprache hatte ich letzte Woche. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Parkplatzsituation in der Mannheimer Innenstadt es manchmal ratsam erscheinen lässt, dass Besucher auf meinem Tiefgaragenstellplatz parken. Dafür muss ich aber dann vorher meine Vollkornrennsemmel draußen auf der Straße unterbringen.

    Wie dessen auch sei (rettet dem Genitiv!): Im Chat war ausgemacht, dass wir uns um neun abends bei mir treffen. Um fünf ruft er an, ob es vielleicht auch etwas später ginge, so halbzehn. Ja, klar! Kein Problem!

    Um zehn vor acht ruft er wieder an - er sei jetzt da ...

    P.S. Nein, er kam nicht - wie von einem Leser vermutet - aus einer anderen Zeitzone!

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    So haarig! So schokoladig!

    Danke an @Holger2015

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